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Je
höher die Wertung desto größer ist die Spielstärke
und
auch umgekehrt. |
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Das
internationale Elo-System
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Während
des Kongresses in Siegen (Deutschland) 1970, übernahm
der Weltschachbund FIDE
das
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von einem Professor für theoretische Physik
und gleichzeitig Schachspieler Arpad
Elo entwickelte
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Spielstärkewertungssystem
für Schachspieler - kurz Rating genannt
und wurde nach seinem
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Erfinder benannt.
In
erster Linie ging es damals darum, eine gerechte Methode
für die Erlangung
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von internationalen Titeln
festzulegen. Tatsache ist, dass dadurch ein enormer Boom
an
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Schachturnieren ausgelöst wurde, auf denen man
Elo-Zahlen erwerben konnte. Heute ist der
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Besitz einer
FIDE-Elo-Zahl die Grundvoraussetzung für das Erlangen
internationaler Schachtitels |
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wie: FM
- FIDE
Meister, IM - Internationaler Meister und GM -
Großmeister für
die
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Kaderzugehörigkeit und für die Zulassung zu
bestimmten international besetzten Turnieren. |
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Deswegen versucht jeder ehrgeiziger Spieler
eine
FIDE-ElO-Zahl zu erlangen. Die
Auswertung
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wurde
halbjährlich bis 2002 und vierteljährlich (1-mal pro Quartal:
01.01., 01.04.,
01.07. 01.10)
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bis
01.07.2009 veröffentlich. Seit Juli 2009 wird alle zwei
Monate ausgewertet.
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Inzwischen ist das Elo-System beim Schach weltweit zum
Standard geworden. Wichtig
ist, dass
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man zwischen nationaler Wertung und
internationaler Wertung unterscheidet. |
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Fast
jedes Land hat ein eigenes, individuelles
Wertungssystem.
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Zum
Beispiel gibt es in
Deutschland das DWZ-System (Deutsche Wertungszahl).
Hier wird nach
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jedem Wertungstunier die neue DWZ-Zahl
genau berechnet und mindestens einmal im
Monat
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aktualisiert.
DWZ-
Rangliste SG Trier |
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Das
Elo-System in Luxemburg ist wieder etwas anderes. Jeder neue
Vereinsschachspieler
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bekommt anfangs automatisch eine
Wertung von 1200, diese wird 4-mal im Jahr berechnet. |
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Luxemburgische
Elo-Listen |
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In
einigen osteuropäischen Ländern wie in Polen, hat man
am Anfang so genannte Kategorien:
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V=1200/1000; IV=1400/1200; III=1600/1400; II=1800/1600
mit
konstante Elo-Zahl.
Wobei die
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Wertungszahl,
der weiblichen Schachspielerinnen um 200 Punkte kleiner
ist. Erst
ab I Kategorie
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2000/1800 wird
die Elo-Zahl genauer berechnet.
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Alle diese
nationalen Wertungssysteme sind von der FIDE nicht
anerkannt!
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